
EKATO
Lösungen für hochabrasive Prozesse
Strömungsoptimierte Geometrien und Materialien als Lösungen gegen Abnutzung
Abnutzung – Kostentreiber Nummer eins
In vielen Branchen, wie der Erz- und Metallverarbeitung, der Baustoff- oder Pigmentchemie sowie der Salz- und Düngemittelherstellung, führt abrasiver Verschleiß zu häufigen Anlagenstillständen und Kosten für die Reparatur und den Austausch verschlissener Komponenten. In Anwendungen mit hohen Anforderungen an die Produktreinheit – Beispiele sind die Herstellung von hochreinem Silizium oder Zahnpasta – können bereits Metallspuren aus den erodierten Stählen zu unzulässigen Verunreinigungen und zur Ablehnung eines Produkts führen.


Verschleißschutz zahlt sich aus
Jede effektive Maßnahme zur Verlängerung der Lebensdauer beim Rühren abrasiver Medien zahlt sich aus, in vielen Fällen bereits nach wenigen Wochen. Die Vermeidung von Stillstandszeiten ist oft wesentlich gewichtiger als die bloßen Kosten für Reparatur und Austausch. EKATO verfügt über das Know-how, die Ursachen von Abnutzung in Prüfungen oder durch Strömungssimulationen zu ermitteln und entsprechende Maßnahmen abzuleiten: Verlängerungen der Lebensdauer um das bis zu 20-fache und mehr sind möglich.
Strömungsoptimierung
Ein eleganter Ansatz sind strömungsoptimierte Rührorgane, da Wirbelablösungen an den Rührorganblättern insbesondere den aggressiven Prallverschleiß erhöhen. Wenn die Strömungsablösungen reduziert werden können, verlängert sich die Lebensdauer ohne weitere Maßnahmen: Mehr als das Doppelte ist problemlos möglich.


Beschichtungen
Beschichtungen müssen sehr sorgfältig auf die Betriebsbedingungen und die beteiligten Materialien abgestimmt werden. Der Nachteil von Beschichtungen: Wenn die dünne Schutzschicht an einer Stelle durch einen vergleichsweise geringen Abrieb durchbrochen wird, kann die Abnutzung im darunter liegenden Basismaterial ungehindert fortschreiten.


Keramische Materialien
Moderne Ingenieurkeramiken eröffnen völlig neue Perspektiven. Fortschritte in der Keramikverarbeitung ermöglichen die Konstruktion von Rührorganen mit Durchmessern von 2 m und mehr. Sogar komplexe Geometrien können realisiert werden. Je nach Größe und Form des Rührorgans kann es als massives Keramikteil ausgelegt werden, oder alternativ werden keramische Rührorganblätter mit einer metallischen Nabe verbunden. Diese Verbundkonstruktion ist zulässig, da Abnutzung immer im Bereich der höchsten Geschwindigkeiten auftritt, also am Außenrand des Rührorgans.
Warum technische Keramik?
Technische Keramik bietet viele Vorteile gegenüber Metall oder Materialien zur Gummierung:
- Deutlich höhere Härte und Festigkeit
- Sehr hohe chemische Beständigkeit
- Sehr gute Thermoschockbeständigkeit
- Leichter als entsprechende Metallkomponenten
Ihre Vorteile
All diese Materialeigenschaften führen zu signifikanten Vorteilen, insbesondere in hochabrasiven Anwendungen.
- Drastisch längere Produktlebensdauer
- Deutlich weniger Serviceintervalle
- Massives Einsparpotenzial bei den Betriebskosten
Success Story 1
Anwendung: Goldextraktion in einem Druckoxidationsautoklaven
EKATO Lösung: Keramikblätter auf einem EKATO EPOX Rührorgan

Beispiel: Success Story 2
Anwendung: Open-Tank-Anwendung in einer Mine in Schweden
EKATO Lösung: Keramikblätter auf einem EKATO VISCOPROP Rührorgan

Know-how als Voraussetzung für den Erfolg
Keramische Werkstoffe besitzen eine Reihe hervorragender Eigenschaften. Sie kombinieren hohe chemische Beständigkeit mit extremer Härte, was beides eine lange Lebensdauer garantiert.
Ihre Festigkeitseigenschaften bleiben auch bei hohen Temperaturen konstant. Die Konstruktionsprinzipien müssen jedoch an das Material Keramik angepasst werden.
Fertigungstoleranzen sind enger als im klassischen Apparate- und Anlagenbau, und die unterschiedlichen Wärmeausdehnungen von Stahl und Keramik müssen berücksichtigt werden.
Ein Team von EKATO-Spezialisten passt das Know-how zur Berechnung und Fertigung der Komponenten ständig an neue Anforderungen an. Hierfür stehen sowohl Werkzeuge der Finite-Elemente-Analyse zur Verfügung als auch die Möglichkeit, Prototypen realistisch einem Langzeittest zu unterziehen. Im EKATO Test Center stehen für spezifische Anwendungen verschiedenste Behälter bis 100 m³ und 500 kW Rührwerksleistung zur Verfügung.

