Kombibegasung mit externem Gaskreislauf

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Hydrierung

Anforderungen:
 
Die Reaktion mit reinen Gasen erfordert:

  • Vollständigen Gasumsatz
  • Hohe Produktivität
  • Gleichmäßige Suspendierung des Katalysators
  • Sicheren Einschluss des Gases und der Reaktionsprodukte
  • Rezirkulation der Reaktionsgase

Anwendungsbeispiele:

  • Härtung technischer Fette
  • Sorbitolherstellung
  • Sättigung von Fettsäuren
  • Herstellung von Pharmawirkstoffen
  • Reduktion von aromatischen Nitroprodukten

Reaktoren für Gas-Flüssig-Reaktionen sind vielfach als Druckbehälter ausgebildet und mit ihrer Peripherie in überwachten Räumen aufgestellt. Sie stellen somit für den Betreiber einen erheblichen Kostenblock dar.

Um die Produktionskosten niedrig zu halten, müssen die Reaktorsysteme im Hinblick auf die Raum-Zeit-Ausbeute optimal gestaltet werden.

Hinzu kommt, daß der gasförmige Reaktionspartner vollständig umgesetzt werden muß, da – anders als beispielsweise Fermentationsluft in Bioreaktoren – überschüssiges Gas aus Sicherheits-, Umwelt- und Kostengründen nicht einfach freigesetzt werden kann und eine Wiederaufbereitung zu aufwendig ist.

Die Hydrierung mit ihren Reaktorsystemen steht beispielhaft für solche Gas-Flüssig-Reaktionen.

Externer Gaskreislauf

Abtrennung unerwünschter Reaktionsprodukte ohne zusätzlichen Verdichter.