Bild 1: Zentralversorgungssysteme
Bild 2: Metallfreie Gleitringdichtung ESD42 Zentralversorgungssysteme für Gleitringdichtungen
Eine zentrale Vorlage versorgt über eine Druckerhöhungspumpe bedarfsabhängig und vollautomatisiert mehrere Gleitringdichtungen mit Sperrmedium auf der gewünschten Druckstufe. Dichtungen für Betriebsdrücke von 200 bar sind damit bereits in Betrieb.
Das Zentralversorgungssystem bietet sich vor allem dann an, wenn eine größere Anzahl gleichartiger Druckbehälter zu bedienen sind, wie das häufig in Produktionsanlagen der chemischen Industrie oder bei Hochdruckautoklaven für die Erzlaugung der Fall ist.
Kontrollgänge mit dem Nachfüllen vor Ort entfallen, dies senkt die Personalkosten im Anlagenunterhalt. Der automatisierte Betrieb erlaubt über die Nachfüllzyklen eine Beurteilung des Zustands der Verschleißteile und damit die Planung vorbeugender Instandhaltungsmaßnahmen.
Metallfreie Gleitringdichtung ESD42 für seitlichen Rührwerkseinbau
Die bereits weltweit vielfach eingesetzte und bewährte ESD42 für seitlichen Einbau wurde im Detail verbessert, um den Anforderungen in korrodieren Medien noch besser gerecht zu werden. Erreicht wird dies vor allem durch den Ersatz produktberührter metallischer Bauteile durch keramische und Polymer-Komponenten. Mit seitlich eingebauten Unterniveau-Rührwerken in stark korrodierenden Medien wie z.B. bei Absorbersuspensionen in Rauchgasentschwefelungsanlagen profitieren Anlagenbetreiber von erhöhter Betriebssicherheit und Standzeiten.
Rührwerksdichtungen mit bruchsicheren Gleitringen
Reaktoren und Druckapparate in den chemischen und verwandten Industrien sind teilweise durch extreme Betriebsbedingungen gekennzeichnet bzw. stellen bei sehr kritischen Medien erhöhte Ansprüche an die Zuverlässigkeit der Dichtung. Bei solchen Einsatzbedingungen mit beispielsweise raschen Temperatur- oder Druckwechseln können die keramischen Teile einer Gleitringdichtung beschädigt werden, was letztlich zum Totalausfall der Gleitringdichtung führen kann. Es wurden bruchsichere Gleitringe entwickelt, die auch solchen extremen Anforderungen ohne Probleme standhalten. Höhere Standzeiten und vor allem erhöhte Anlagensicherheit minimieren die Risiken des Betreibers.